Die Vernetzung von IT-Systemen entscheidet heute über die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen. Wer SAP Cloud ERP oder SAP Business ByDesign einsetzt, steht vor der Frage: Wie lassen sich bestehende Anwendungen, Drittsysteme und Datenquellen sinnvoll anbinden?
Eine durchdachte SAP-Integration sorgt dafür, dass Informationen automatisiert zwischen den beteiligten Systemen ausgetauscht werden. Sie reduziert manuelle Arbeit, verbessert die Datenqualität und schafft die Grundlage für durchgängige Geschäftsprozesse.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, welche Integrationsansätze es gibt, wie moderne Architekturen aufgebaut sind und worauf Sie bei der Umsetzung achten sollten. Sie erfahren, welche Schnittstellen und Protokolle im SAP-Umfeld zum Einsatz kommen und wie Sie typische Stolpersteine vermeiden.
Was bedeutet SAP-Integration für den Mittelstand?
SAP-Integration beschreibt die Verbindung von SAP-Systemen mit anderen Anwendungen innerhalb oder außerhalb Ihres Unternehmens. Das Ziel: Daten fließen automatisiert zwischen den Systemen, manuelle Eingaben entfallen und Ihre Prozesse werden durchgängiger.
Für mittelständische Unternehmen ist das besonders relevant. Denn neben dem ERP-System sind oft CRM-Lösungen, Webshops, Produktionssysteme oder Logistikplattformen im Einsatz. Ohne Integration entstehen Datensilos, die zu Mehrfacheingaben und Inkonsistenzen führen.
Ein einfaches Beispiel: Ein Kundenauftrag wird im CRM angelegt und anschließend für die weitere Verarbeitung im ERP-System benötigt. Ohne Integration müssen Mitarbeiter die Informationen möglicherweise erneut erfassen. Über eine geeignete Schnittstelle können relevante Auftragsdaten dagegen automatisiert an SAP übertragen und dort weiterverarbeitet werden.
Integration ist deshalb nicht nur eine technische Aufgabe. Sie verbindet Geschäftsprozesse über die Grenzen einzelner Anwendungen hinweg.
Welche Integrationsszenarien gibt es im SAP-Umfeld?
Je nach IT-Landschaft und Geschäftsanforderungen kommen unterschiedliche Integrationsszenarien zum Einsatz. Die drei häufigsten Ansätze im Mittelstand sind:
On-Premises-Integration
Bei einer klassischen On-Premises-Integration werden Anwendungen miteinander verbunden, die vollständig oder überwiegend in der eigenen Infrastruktur betrieben werden.
Unternehmen haben dabei weitreichende Kontrolle über Systeme, Netzwerk und Datenflüsse. Gleichzeitig müssen Betrieb, Wartung, Sicherheit und Weiterentwicklung der Integrationskomponenten entsprechend organisiert werden.
Cloud-Integration
Bei Cloud-Integrationen werden Cloud-Anwendungen miteinander oder mit bestehenden Unternehmenssystemen verbunden.
Ein typisches Beispiel ist die Integration eines SAP Cloud-Systems mit einem SaaS-CRM, einem Webshop oder einer extern betriebenen Logistikplattform.
Cloud-basierte Integrationsplattformen können dabei helfen, Schnittstellen zentral bereitzustellen, zu überwachen und weiterzuentwickeln.
Hybride Integration
Die meisten mittelständischen Unternehmen arbeiten heute mit einer Mischung aus Cloud- und On-Premises-Systemen.
Eine hybride Integrationsarchitektur verbindet diese beiden Welten. Beispielsweise kann ein bestehendes Produktionssystem im eigenen Rechenzentrum Daten mit einem Cloud-ERP oder einer externen Plattform austauschen.
Gerade bei einer schrittweisen Cloud-Transformation spielen solche hybriden Szenarien eine wichtige Rolle.
Welche Rolle spielt die SAP Business Technology Platform bei der Integration?
Die SAP Business Technology Platform (BTP) ist das zentrale Fundament für moderne SAP-Integrationen. Als Platform-as-a-Service-Lösung bündelt sie alle Werkzeuge für Integration, Erweiterung und Datenanalyse.
Für Integrationsaufgaben ist insbesondere die SAP Integration Suite relevant. Sie kann als zentrale Integrationsplattform eingesetzt werden, wenn mehrere SAP- und Non-SAP-Systeme miteinander kommunizieren sollen.
Zu den wichtigen Bausteinen gehören unter anderem:
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Cloud Integration ist die zentrale Middleware-Komponente. Sie verbindet Anwendungen über verschiedene Protokolle wie HTTP, FTP, XML und JSON. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Systeme in der Cloud oder On-Premises betrieben werden.
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API Management stellt eine Governance-Schicht bereit. Hier definieren Sie Sicherheitsrichtlinien, überwachen den Datenverkehr und steuern den Zugriff auf Ihre Schnittstellen.
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Event Mesh ermöglicht ereignisgesteuerte Architekturen. Systeme kommunizieren asynchron über Events, was lose Kopplung und hohe Skalierbarkeit ermöglicht.
Welche Schnittstellen und Technologien kommen bei der SAP-Integration zum Einsatz?
Es gibt nicht die eine Schnittstellentechnologie für alle SAP-Integrationen. Welche Technologie geeignet ist, hängt unter anderem vom SAP-Produkt, Deployment-Modell, Geschäftsprozess und den beteiligten Systemen ab.
OData und REST APIs
APIs spielen insbesondere bei modernen SAP-Cloud- und S/4HANA-Szenarien eine wichtige Rolle.
OData ist ein webbasiertes Protokoll für den Zugriff auf strukturierte Daten und wird für zahlreiche SAP-Schnittstellen eingesetzt. Daneben stellt SAP weitere API-basierte Integrationsmöglichkeiten bereit.
Verfügbare APIs und Integrationsinhalte können unter anderem über den SAP Business Accelerator Hub recherchiert werden.
Für neue Integrationen sollte deshalb zunächst geprüft werden, ob SAP für den betreffenden Geschäftsprozess bereits eine freigegebene Standardschnittstelle bereitstellt.
Das reduziert häufig den Entwicklungs- und späteren Wartungsaufwand.
IDocs und SOAP
IDocs (Intermediate Documents) sind ein etabliertes Format für den strukturierten Datenaustausch zwischen SAP-Systemen sowie zwischen SAP und externen Anwendungen. Sie sind insbesondere in bestehenden SAP-Landschaften verbreitet und werden beispielsweise für den Austausch von Stamm-, Auftrags- oder Lieferdaten eingesetzt.
SOAP-Webservices ermöglichen dagegen eine serviceorientierte Kommunikation auf Basis standardisierter XML-Nachrichten. SAP stellt für verschiedene Geschäftsprozesse entsprechende SOAP-Schnittstellen bereit. Sie kommen sowohl in bestehenden Integrationslandschaften als auch, abhängig vom jeweiligen SAP-Produkt und Szenario, in Cloud-Integrationen zum Einsatz.
RFC (Remote Function Call)
RFC ist die SAP-eigene Implementierung von Remote Procedure Calls. Der Mechanismus ist eng an den ABAP-Stack gebunden und findet sich vor allem in bestehenden On-Premises-Landschaften.
RFC ist vor allem in bestehenden SAP-Landschaften relevant. Bei neuen Integrationen sollte geprüft werden, ob geeignete freigegebene APIs oder andere moderne Schnittstellen zur Verfügung stehen.
Wie findet man das richtige Integrationsmuster?
Die Technologie sollte nicht am Anfang der Entscheidung stehen. Zunächst muss geklärt werden, wie der Geschäftsprozess funktioniert und welche Anforderungen sich daraus ergeben.
1. Welche Systeme und Deployment-Modelle sind beteiligt?
Betreiben Sie SAP Cloud ERP, SAP S/4HANA On-Premises oder eine Private Cloud Edition? Je nach Produkt und Deployment-Modell können unterschiedliche Integrationsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
2. Was löst den Datenaustausch aus?
Wird die Integration durch eine Benutzeraktion, einen geplanten Prozess oder ein fachliches Ereignis ausgelöst?
Ein nächtlicher Stammdatenabgleich stellt beispielsweise andere Anforderungen als ein Event, das unmittelbar nach der Erstellung eines Kundenauftrags an weitere Systeme verteilt werden soll.
3. Welche Datenvolumen sind zu erwarten?
Einzelne Transaktionen erfordern andere Ansätze als tägliche Massendatenübertragungen. Bei hohen Volumina können asynchrone Muster sinnvoller sein als synchrone API-Aufrufe.
4. Wie zeitkritisch sind die Daten?
Muss der Empfänger sofort antworten oder reicht eine Verarbeitung innerhalb von Minuten oder Stunden? Echtzeit-Anforderungen sprechen für synchrone APIs, während tolerierbare Verzögerungen asynchrone Muster ermöglichen.
5. Wer verantwortet das Zielsystem?
Haben Sie Kontrolle über beide Systeme oder integrieren Sie mit externen Partnern? Bei externen Systemen müssen Sie sich an deren Schnittstellenvorgaben anpassen.
Welche Architekturoptionen gibt es?
Im SAP-Ökosystem haben sich verschiedene Architekturansätze etabliert. Jeder hat seine Berechtigung je nach Komplexität und Anforderungen:
Point-to-Point-Integration
Der einfachste Ansatz: Zwei Systeme werden direkt miteinander verbunden. Das funktioniert gut bei wenigen Systemen. Bei wachsender Anzahl steigt die Anzahl der Verbindungen jedoch exponentiell. Eine Landschaft mit zehn Systemen kann bis zu 90 separate Verbindungen erfordern.
Point-to-Point eignet sich für den Einstieg oder isolierte Szenarien. Als langfristige Strategie führt es jedoch zu schwer wartbaren Architekturen.
Hub-and-Spoke mit Middleware
Eine zentrale Integrationsplattform fungiert als Drehscheibe. Alle Systeme kommunizieren nur mit dem Hub, nicht direkt miteinander. Das reduziert die Anzahl der Verbindungen und zentralisiert Monitoring und Fehlerbehandlung.
Die SAP Integration Suite folgt diesem Prinzip. Für mittelständische Unternehmen mit mehreren zu integrierenden Systemen ist dieser Ansatz meist die bessere Wahl.
Event-Driven Architecture
Bei ereignisgesteuerten Architekturen veröffentlichen Systeme Events an einen Broker. Andere Systeme abonnieren die für sie relevanten Events. Producer und Consumer sind vollständig entkoppelt.
SAP Event Mesh ist das entsprechende Werkzeug im SAP-Ökosystem. Dieser Ansatz eignet sich besonders für Szenarien mit vielen unabhängigen Empfängern oder bei hohen Volumen wie IoT-Daten oder Logistik-Notifications.
Wie plant man ein SAP-Integrationsprojekt im Mittelstand?
Eine erfolgreiche SAP-Integration beginnt nicht mit der Technologie, sondern mit einer klaren Strategie. Die folgenden Phasen haben sich in der Praxis bewährt:
Phase 1: Bedarfsanalyse und Zieldefinition
Zunächst werden die beteiligten Anwendungen, Geschäftsprozesse und Datenflüsse erfasst.
Dabei sollten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:
- Welche Systeme tauschen heute Daten aus?
- Wo werden Informationen manuell übertragen?
- Welche Schnittstellen existieren bereits?
- Welche Daten sind geschäftskritisch?
- Welches System ist für welche Daten führend?
- Wo entstehen heute Fehler oder Medienbrüche?
Anschließend können die Integrationsanforderungen nach Business-Nutzen und technischer Machbarkeit priorisiert werden.
Phase 2: Integrationsarchitektur definieren
Im nächsten Schritt werden geeignete Schnittstellen und Integrationsmuster ausgewählt.
Dabei sollten nicht nur funktionale Anforderungen betrachtet werden. Ebenso wichtig sind Sicherheit, Datenschutz, Fehlerbehandlung, Skalierbarkeit, Monitoring und Wartbarkeit.
Datenfluss- und Architekturdiagramme helfen dabei, Abhängigkeiten frühzeitig sichtbar zu machen.
Phase 3: Implementieren und testen
Nach der technischen Konzeption werden Integrationsflüsse, Schnittstellen und erforderliche Mappings umgesetzt.
Neben funktionalen Tests sollten insbesondere Fehlerfälle betrachtet werden:
Was passiert, wenn ein Zielsystem nicht erreichbar ist? Wie werden fehlerhafte Nachrichten behandelt? Kann eine Verarbeitung erneut gestartet werden? Wie wird verhindert, dass ein Geschäftsvorfall doppelt verarbeitet wird?
Gerade diese Fragen entscheiden später über die Stabilität des Betriebs.
Phase 4: Go-Live und Betrieb
Mit dem Go-live endet die Integrationsarbeit nicht. Schnittstellen müssen überwacht, Fehler analysiert und Änderungen an den beteiligten Systemen berücksichtigt werden.
Ein Betriebskonzept sollte deshalb bereits während der Implementierung festlegen, wer für Monitoring, Fehlerbehebung und Weiterentwicklung verantwortlich ist.
Die Bradler GmbH bietet mit ihrer SAP Systembetreuung Unterstützung für diese Phase.
Welche Herausforderungen treten in der Praxis auf?
In der Praxis stoßen Unternehmen immer wieder auf ähnliche Stolpersteine. Wer diese kennt, kann sie gezielt vermeiden:
Unterschiedliche Datenformate
Systeme sprechen selten dieselbe Sprache. Datumsformate, Zahlenformate oder Zeichensätze unterscheiden sich. Ein gutes Mapping und klare Transformationsregeln sind entscheidend.
Dateninkonsistenzen
Wenn dieselben Stammdaten in mehreren Systemen gepflegt werden, entstehen leicht Abweichungen. Definieren Sie ein führendes System für jeden Datentyp und synchronisieren Sie von dort aus.
Performance-Engpässe
Echtzeit-Integrationen können bei hohem Volumen an ihre Grenzen stoßen. Planen Sie Puffer ein und prüfen Sie, ob asynchrone Ansätze eine Alternative sind.
Compliance und Datenschutz
Die DSGVO stellt besondere Anforderungen an den Umgang mit personenbezogenen Daten. Klären Sie frühzeitig, welche Daten über welche Wege fließen dürfen.
Best Practices für SAP-Integrationen im Mittelstand
Aus zahlreichen Projekten haben sich bewährte Vorgehensweisen herauskristallisiert:
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Stakeholder frühzeitig einbinden: Integration betrifft nicht nur die IT. Fachbereiche müssen verstehen, was sich ändert, und ihre Anforderungen einbringen können.
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Standardschnittstellen nutzen: Wo SAP-Standard-APIs verfügbar sind, sollten Sie diese verwenden. Eigenentwicklungen erhöhen den Wartungsaufwand bei Updates.
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Dokumentation pflegen: Halten Sie alle Schnittstellen, Mappings und Abhängigkeiten schriftlich fest. Das erleichtert Fehlerbehebung und spätere Erweiterungen.
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Monitoring einrichten: Überwachen Sie Ihre Integrationen aktiv. Dashboards und Alerts helfen, Probleme zu erkennen, bevor sie sich auf das Geschäft auswirken.
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Modular aufbauen: Gestalten Sie Ihre Integrationsarchitektur so, dass einzelne Komponenten ausgetauscht oder erweitert werden können, ohne das Gesamtsystem zu gefährden.
Welche Trends prägen die SAP-Integration 2026?
Die SAP-Integrationswelt entwickelt sich stetig weiter. Drei Trends sind für den Mittelstand besonders relevant:
API-First-Ansätze
APIs werden zum zentralen Baustein jeder Integrationsstrategie. Unternehmen definieren ihre Schnittstellen zuerst als APIs und bauen darauf auf. Das fördert Wiederverwendbarkeit und Standardisierung.
KI-gestützte Integration
Künstliche Intelligenz unterstützt zunehmend bei Mapping-Aufgaben, Anomalie-Erkennung und Optimierungsvorschlägen. SAP Joule, der KI-Assistent von SAP, findet auch im Integrationskontext Anwendung.
Zero-Trust-Sicherheit
Jeder Zugriff wird individuell geprüft, unabhängig davon, ob er von innerhalb oder außerhalb des Netzwerks kommt. Diese Sicherheitsphilosophie setzt sich auch bei Integrationen durch.
Welche Rolle spielt Clean Core bei der SAP-Integration?
Das Clean-Core-Prinzip verfolgt das Ziel, den SAP-Kern möglichst nah am Standard zu halten und individuelle Anpassungen sauber vom Kernsystem zu trennen. Für Integrationen bedeutet das vor allem, bevorzugt von SAP vorgesehene und freigegebene Schnittstellen zu nutzen.
Statt Geschäftslogik und individuelle Schnittstellen eng mit dem ERP-Kern zu verknüpfen, sollten Erweiterungen und Integrationen möglichst über standardisierte APIs, Events und geeignete Erweiterungs- beziehungsweise Integrationsservices umgesetzt werden.
Das erleichtert insbesondere Updates und die Weiterentwicklung der SAP-Landschaft. Je weniger individuelle Abhängigkeiten im Kernsystem bestehen, desto geringer ist in der Regel der Anpassungsaufwand bei zukünftigen Änderungen.
Für Integrationsprojekte bedeutet Clean Core daher nicht, auf individuelle Lösungen zu verzichten. Entscheidend ist vielmehr, Erweiterungen und Schnittstellen so zu gestalten, dass der SAP-Standard möglichst wenig verändert wird und die Integrationsarchitektur langfristig wartbar bleibt.
Wie unterstützt Bradler GmbH bei der SAP-Integration?
Die Bradler GmbH begleitet mittelständische Unternehmen seit dem Jahr 2000 bei SAP-Projekten. Das Team verfügt über tiefgehende Erfahrung mit SAP Cloud ERP Implementierungen und kennt die Herausforderungen, die bei der Integration entstehen.
Von der ersten Bestandsaufnahme mit dem SAP Digital Discovery Assessment über die Konzeption bis zum laufenden Betrieb erhalten Sie Unterstützung aus einer Hand. Die Berater analysieren Ihre bestehende IT-Landschaft und entwickeln einen Integrationsplan, der zu Ihren Geschäftsanforderungen passt.
Durch die agile SAP Activate Methodik werden Implementierungen in der Regel innerhalb von sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen. Das bedeutet schnellere Ergebnisse und kalkulierbare Aufwände für Ihr Unternehmen.
Fazit: SAP-Integration als langfristige Architekturaufgabe
SAP-Integration ist mehr als die technische Verbindung zweier Systeme.
Eine nachhaltige Integrationsarchitektur beantwortet drei Fragen: Welche Prozesse sollen systemübergreifend funktionieren? Welche Anwendung ist für welche Daten verantwortlich? Und wie lassen sich die notwendigen Daten zuverlässig zwischen den Systemen austauschen?
Für einzelne Szenarien kann eine direkte API-Verbindung vollkommen ausreichend sein. Mit zunehmender Zahl an Anwendungen können dagegen eine zentrale Integrationsplattform, API-Management und eventbasierte Architekturen sinnvoll werden.
Entscheidend ist deshalb nicht, möglichst viele Technologien einzusetzen. Entscheidend ist eine Architektur, die zur tatsächlichen Systemlandschaft und den Geschäftsanforderungen des Unternehmens passt.
Wer Schnittstellen von Anfang an mit Blick auf Standards, Monitoring, Fehlerbehandlung, Sicherheit und Wartbarkeit konzipiert, schafft die Grundlage für stabile Prozesse und für eine SAP-Landschaft, die sich auch künftig weiterentwickeln lässt.
Ihre SAP-Landschaft wächst - Ihre Schnittstellen sollten mitwachsen
Ob Cloud, On-Premises oder hybride Systemlandschaft: Eine durchdachte Integrationsarchitektur sorgt dafür, dass Daten zuverlässig fließen und Geschäftsprozesse nicht an Systemgrenzen enden.
Sie möchten Ihre bestehende Schnittstellenlandschaft überprüfen oder neue SAP-Integrationen umsetzen? Die Experten der Bradler GmbH unterstützen Sie von der Analyse und Konzeption bis zur Implementierung und zum laufenden Betrieb.
Häufig gestellte Fragen zur SAP-Integration
Ja. SAP-Systeme können beispielsweise mit CRM-Lösungen, Webshops, Produktionssystemen, Logistikplattformen oder individuellen Anwendungen verbunden werden. Welche technische Lösung geeignet ist, hängt von den Schnittstellen ab, die beide Systeme bereitstellen.